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Interview 2004
Is
it time for a health check?
Herr
Wentz, was ist bei WentzWords im Geschäftsjahr 2003 geschehen?
Daniel
Wentz:
2003 war ein Jahr der Konsolidierung. Wir haben unsere technische Infrastruktur
verbessert, unseren Website klarer ausgerichtet und intensivere Arbeitsformen
aufgenommen. Dadurch ist WentzWords heute eine solidere Ressource
zuverlässiger, schneller, direkter.
Erzählen
Sie von den technischen Verbesserungen.
2003
war für viele Firmen ein Jahr voller technischer Herausforderungen, zum Teil
wegen Computer-Viren. Wir sind noch nie von einem Virus gelähmt worden, aber in
2003 haben wir doch eine Reihe anderer technischer Pannen erlebt und beseitigt
Probleme mit PC-Hardware und Software, mit ISDN-Hardware, mit Mail-Servers.
Durch Investitionen in Hardware, Software und Support-Dienstleistungen ist
unsere Infrastruktur nun sehr zuverlässig. Wir arbeiten mit der neuesten
Hardware und Software. Wir haben einen sehr guten Informatikspezialisten
hinzugezogen und haben ein sehr effizientes Backup-System für alle Daten und
Programme. Das heisst, wir sollten nie einen Termin verpassen wegen technischer
Probleme. Wir haben begonnen mit Trados Übersetzungssoftware zu arbeiten, in
Moment parallel zu Langenscheidt T1. Die Vorteile dieser Systeme sind
Schnelligkeit und Terminologiekonsistenz. Diese Qualitäten, zusammen mit
Sicherheit und Zuverlässigkeit, sind für unsere Kundschaft unentbehrlich.
Was
ist neu mit dem Website?
Als
ein Unternehmen, das auf Englisch spezialisiert ist, haben wir für die
Neugestaltung unseres Websites auf das Element Text gesetzt weniger auf
Grafik, und gar nicht auf Flash. Mit übersichtlicher Navigation und relevanten Texten
streben wir danach einfach und direkt zu kommunizieren.
Die neue
Seite Tip of the Month wird regelmässig
von einer wachsenden Zahl von Besuchern gelesen. Die Webstatistik sowie das
Leserfeedback bestätigen den Nutzen. Ein Leser schreibt: Heute
habe ich zum ersten Mal Ihre englischen Tips of the Months gelesen und war
begeistert. Die Beispiele sind nicht nur sehr instruktiv sondern sie regen auch
an, die eigenen Texte kritisch unter den jeweiligen Gesichtspunkten anzuschauen.
Das gibt die Möglichkeit, das eigene "Sw-english" oder "G-english" etwas weiter
zu entwickeln.
(Übrigens, gemäss unserer Privacy Policy
bleiben alle Besucher unserer Website anonym.)
Was
sind die intensiveren Arbeitsformen?
Es
gibt drei: (1) Ghostwriting, (2) Redigieren von Präsentationen in
Arbeitssitzungen mit dem Autoren und (3) redaktionelle Arbeit, nicht nur
sprachlich sondern auch inhaltlich.
Beim Ghostwriting bieten wir folgendes an: In einem kurzen Gespräch erklärt der
Kunde sein Thema, seine Kommunikationsziele und er liefert die nötigen
Unterlagen. Wir schreiben dann für den Kunden seinen Text professionell und
schnell.
Die zweite Arbeitsform ist die Redigierung von Präsentationen oder Texten in
einer Arbeitssitzung mit dem Autoren. Dies erlaubt einen direkteren und engeren
Austausch als die übliche Redigierung. Erklärungen, Alternativen und Diskussion
geben dem Autoren volle Sicherheit. Dieser Prozess geht schnell, eignet sich gut
für Last-Minute Übungen.
Unsere Rolle als Redaktor (und Ghostwriter) von Inhalt ist eine natürliche Folge
unserer langfristigen engen Zusammenarbeit mit Kunden.
Wie
lautet Ihr Ziel für 2004?
In
2004 möchten wir unsere Partnerschaft mit unseren Kunden weiter intensivieren
und unsere Mitwirkung vertiefen. Wir möchten auch eine Partnerschaft mit ein
oder zwei neuen Kunden aufbauen, Kunden die erstklassiges Englisch sowie
professionellen und persönlichen Service verlangen.
Und
für welche Firmen oder welche Arten von Texten?
Ich
möchte mehr kunsthistorische Texte über Bauwerke übersetzen. Hier kann ich mein
Wissen als Architekt und mein Interesse an Kulturgut einsetzen. Ich möchte auch
vermehrt mit Werbe- und PR-Agenturen arbeiten. Die bisherige Arbeit ist sehr gut
gelungen die nötigen Qualitäten sind bei uns vorhanden. Ich würde auch gerne
mit noch einem Schweizer Hersteller aus der Baustoffbranche eine Partnerschaft
aufbauen.
Und
die Mitarbeit vertiefen wie?
Wir
werden meistens für Einzeltexte oder Einzelaufträge beigezogen, aber ich sehe
oft ein tiefer liegendes Bedürfnis im Bereich Corporate Communication. Ein
Beispiel: Englische Namen und Begriffe werden von verschiedenen Stellen
innerhalb einer Firma informell aber fest etabliert. Manche dieser Begriffe sind
leider schwach. Wenn ich dann später einen Text mit einem solchen Fehlbegriff zum
ersten Mal bekomme, ist es schon zu spät diesen zu korrigieren. So werden
Produktenamen wie refurbishment outlets coupling anstatt roof drain
adapter beibehalten, Vorgangsnamen wie health check anstatt
review oder audit. So werden Schlüsselbegriffe wie corporate
spend (als Nomen) eingebürgert eine Korruption ohne anerkannte Definition
die trotzdem von einer weltweiten Leserschaft verstanden werden sollte. So
werden Hersteller, die sich als Systemanbieter profilieren möchten, die
Bestandteile Ihrer Systeme und die Montagewerkzeuge zusammen in den gleichen
Topf werfen, alles unter dem Namen accessories. Sie verpassen so die
Chance Ihre integrierten Systeme durch das Wort component zu betonen.
Diese unglücklichen Begriffe und verpassten Chancen schwächen die Botschaften
und reduzieren die Wirkung des Kommunikationsmittels oft auf Kosten des
Corporate Image.
Kommunikationsverantwortliche müssen Missverhältnisse wie diese erkennen und
entsprechend agieren. Dabei kann WentzWords auf verschiedene Art und Weise
helfen. Durch ein English Audit
können wir schnell sehen wo das Englisch schwach ist, wo Potential liegt, wo
Wirkung einfach verbessert werden kann. Wir können sichere Korrekturen liefern
und praktische Wege vorschlagen, um das Corporate English auf einen
professionellen Stand zu bringen und dort zu halten. WentzWords macht mehr als
Übersetzungen. Wir sind ein kompetenter Berater für professionelles Corporate
Englisch.
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